Gran Canaria ist ohne Zweifel ein Taucherparadies. Es gibt hier zahlreiche Tauchplätze, die darauf warten, erkundet zu werden. In jedem Fall sollte man hierfür die Dienste eines erfahrenen Tauchführers und die technische Unterstützung durch ein professionelles Tauchzentrum in Anspruch nehmen.

Um in Spanien als Sporttaucher ins Wasser gehen zu dürfen, hat man nachfolgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Man muss Inhaber eines Tauchscheins (Brevet) sein und über eine gewisse Taucherfahrung verfügen, die idealerweise durch Vorlage des Logbuchs nachgewiesen werden kann.
  • Vor dem ersten Tauchgang ist die Tauchfähigkeit durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Dieses Attest darf nicht älter als zwei Jahre sein (ab dem 40. Lebensjahr nicht älter als ein Jahr).
  • Eine spezielle Tauchversicherung muss abgeschlossen worden sein.

Die letzten beiden Voraussetzungen können problemlos und relativ kostengünstig noch hier vor Ort nachgeholt werden.

Die Tauchbasen bieten sehr günstige Tages- oder Wochenversicherungen an, ärztliches Atteste können für rund EUR 20,-- hier vor Ort durchgeführt werden.

Interessante Tauchplätze

Konkurrenzlos unter den Tauchplätzen der Insel ist das Riff von "El Cabrón" bei Arinaga, das sich in einem Meeresschutzgebiet an der Ostküste der Insel befindet. Hier taucht man direkt von Land aus. Es gibt Tauchtouren verschiedener Schwierigkeitsgrade mit Tauchtiefen zwischen 10 bis 30 Metern. Das idealste Tauchzentrum für Tauchgänge an diesem Tauchplatz ist zweifellos "Davy Jones Diving" in Playa de Arinaga, das seit mehr als 15 Jahren durch Brian Goldthorpe geführt wird. Hier einige Impressionen:



Weitere Impressionen vom Tauchen auf Gran Canaria: Nachttauchen in El Cabrón